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GLOBAL GATE

» INSTALLATION «

Leon Löwentraut – Global Gate
#Art4GlobalGoals

Seit dem 24. November 2020 steht das Denkmal der Nachhaltigkeit am Frankfurter Flughafen: das GLOBAL GATE. Als Tor zur Welt ist der Frankfurter Flughafen einer der wichtigsten Kontenpunkte für den internationalen Flugverkehr in Deutschland und damit prädestiniert, Löwentrauts monumentales Tor, das die 17 Nachhaltigkeitszeile der Vereinten Nationen zeigt, allen ankommenden und abfliegenden Fluggästen aus der ganzen Welt zu präsentieren. Das aus Containern bestehende und damit immer wieder konstruierbare Bauwerk wurde auf allen Seiten mit Stoffbannern bespannt, die Löwentrauts #Art4GlobalGoals zeigen. In Anlehnung an das Brandenburger Tor kann das GLOBAL GATE nicht nur passiert werden, sondern ist von ähnlicher internationaler Bedeutung: es soll auf die von über 193 Nationen gemeinsam verabschiedeten Global Goals weltweit aufmerksam machen. Gekrönt wird das farbenprächtige GLOBAL GATE von einer Gloriole, die Löwentrauts 18. Global Goal mit dem Titel „Sustainable Vision“ aus der Serie Different Minds zeigt: eine bildnerisch-ästhetische Mahnung, nicht zu bequem zu sein und kein Desinteresse hinsichtlich der uns alle betreffenden Weltereignisse zu zeigen. Es ist ein Aufruf, aktiv zu werden und mitanzupacken, wenn es um globale Themen wie sauberes Klima, Frieden in der Welt und Beendigung von Hunger und Armut geht.

Das GLOBAL GATE erfährt eine besondere Ehrung am Ort seiner aktuellen Platzierung: als erstes Denkmal überhaupt es steht neben dem Hauptrollfeld des Frankfurter Flughafens. Die Flugkapitäne aller Maschinen der Deutschen Lufthansa werden während des Anrollens in Richtung Startbahn auf das GLOBAL GATE aufmerksam machen. Damit wir die Deutsche Lufthansa zum Sprachrohr in die Welt für das GLOBAL GATE.

Die Aufstellung am Frankfurter Flughafen bildet die erste Station einer weltweiten Wanderausstellung.

In Kooperation mit:

» MEDIENKOOPERATION «

ntv inside art: Gottfried Helnwein – Kunst als Waffe
Die neue Dokumentation mit Wolfram Kons

22/11, 29/11 & 29/11/2020

Wolfram Kons, der unter anderem bekannt aus «Guten Morgen Deutschland» und der ntv-Kunstexperte ist, besucht den Weltstar des Hyperrealismus Gottfried Helnwein auf seinem Bilderbuch-Schloss in Tipperary, Irland. Helnwein ist einer der bekanntesten, aber auch umstrittensten deutschsprachigen Künstler der Gegenwart. Die Doku wird am Sonntag, den 22. November um 18:30 Uhr erstmalig auf ntv ausgestrahlt. Samstag, den 28. November um 9.30 Uhr und am Sonntag, den 29. November um 14.05 Uhr bei ntv wiederholt.

Gottfried Helnwein wurde 1948 in Wien geboren, besuchte die Höhere Graphische Lehr- und Versuchsanstalt und studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Er bedient ein weites Feld künstlerischer Techniken: Neben Zeichnungen, Aquarell-, Acryl- sowie der Ölmalerei gehört auch die Fotografie zu seinem Repertoire. Bekannt wurde Helnwein vor allem durch seine hyperrealistischen Bilder von verwundeten und bandagierten Kindern. Im Zentrum seines Schaffens stehen die Themen Verletzung, Gewalt, Schmerz und Tabuthemen nach dem Zweiten Weltkrieg, wie die Hintergründe des Nationalsozialismus. „Kunst ist für mich eine Waffe, mit der ich zurückschlagen kann“, sagt Helnwein.

Die Kunst und seine Familie bestimmen Helnweins Leben. Mit seiner Familie lebt er seit 1997 im Süden Irlands. Seit 2002 hat er darüber hinaus auch ein Atelier in Los Angeles. In «ntv Inside Art» trifft Wolfram Kons den gebürtigen Wiener auf seinem Castle Gurteen de la Poer. Er erfährt unter anderem, warum Donald Duck für Helnwein ein Erlöser aus der Dunkelheit seiner tristen Kindheit war, warum bei ihm Enten niemals im Kochtopf landen, warum Helnwein mit Bäumen spricht und was hinter seinen Bildern steckt. „Meine Kunst ist keine Antwort. Es ist eine Frage“, sagt Helnwein über seine Arbeit. „Es ist faszinierend, diesem Mann bei der Arbeit zuzusehen. Er ist ein echter Meister der Malerei. Der Weltmeister des Hyperrealismus“, meint Wolfram Kons.

Anlässlich der Dokumentation erscheint exklusiv in Kooperation mit ntv art die limitierte und von Hand signierte Grafikedition „The Murmur of Innocent“ in einer Auflage von n48 Exemplaren. Das 70 x 100 cm große Werk können Sie bei uns im Onlineshop bestellen.

In Kooperation mit:

» MEDIENKOOPERATION «

Erwin Wurm – auf einem Bein kann man nicht stehen

v.l.n.r. Willem Tell, Erwin Wurm, Dirk Geuer mit dem Gipsentwurf der Skulptur © Daniel Biskup

Auf einem Bein kann man nicht stehen: Kunst-Genie Erwin Wurm setzt der Gemeinschaft Europas in BILD ein Denkmal!

Wie sieht ein Künstler Europa? „Auf einem Bein kann man nicht stehen…“
So einfach und genial ist die Antwort von Erwin Wurm. Der Österreicher, dessen Werke sich in den Sammlungen der wichtigsten Museen (MoMA New York, Centre Pompidou Paris, Tate Modern London, Albertina Wien) befinden, gehört mit über 120 Einzelausstellungen zu den bedeutendsten Künstlern der Welt. Und ist dabei leidenschaftlicher Europäer. Wurm sagt: „Europa ist für mich die beste Idee des 20. Jahrhunderts. Diesen Kontinent zu befrieden, mit den Kriegen aufzuhören und zusammenzurücken – war einfach eine großartige Idee, daran gibt es für mich keinen Zweifel. Und ich hoffe, es bleibt die beste Idee.“

Der Weltkünstler Wurm hat seine Wurzeln noch immer in Österreich. Hier wohnt er mit seiner französischen Frau und seinen drei Kindern auf einem rund 5 Hektar großen Hof bei Wien. Ein kleines Paradies mit einem Fischteich, Ziegen und Hasen. Wurm: „Ich bin in den 50er und 60er Jahren groß geworden und als Österreicher aufgewachsen. Wir haben uns immer strikt getrennt und unterschieden von den Deutschen.“ Doch heute fühlt sich Wurm als Europäer. „Das Österreichische ist angeboren, die bewusste, intellektuelle Entwicklung hat mich dann zum Europäer gemacht. Heute würde ich mir wünschen, dass es irgendwann keine Grenzen mehr gibt und Europa ein echtes Staatenbündnis wird. Uns verbindet eine gemeinsame Geschichte. Wir kommen aus der Aufklärung, teilen eine Kunstgeschichte, Musikgeschichte, Philosophiegeschichte und gemeinsame Werte. Aber gerade die vielen Unterschiede sind ganz wichtig und machen Europa lebenswert. Die Franzosen haben andere Essgewohnheiten, die Spanier andere Schlafgewohnheiten, die Österreicher andere Saufgewohnheiten – warum kann man die nicht sein lassen? Gerade das ist die Chance Europas. Die dürfen wir uns nicht von Kleingeistern und Bürokraten kaputt machen lassen.“

Als Mahnung für den Gemeinsinn hat Wurm exklusiv für Sie, liebe Leser, die Skulptur „Auf einem Bein kann man nicht stehen“ erschaffen. Wurm: „Das ist sozusagen meine Idee von Europa. Ein halbes Beinpaar. Ein Bein braucht ja immer quasi ein zweites, damit alles im Einklang läuft und funktioniert.“ Der Künstler mahnt mit seinem Werk vor dem Hintergrund des Brexits den Zusammenhalt an und fordert in weltpolitisch turbulenten Zeiten statt nationalen Alleingängen den Zusammenhalt Europas. Empfindet sich Wurm als politischer Künstler? „Nein, ich bin zwar ein politisch denkender Mensch, aber mir war meine Arbeit immer zu schade für die Politik. Aber natürlich findet sich in meiner Kunst auch eine Haltung…“ Und ein Liebesbekenntnis zu Europa. (Text: Willem Tell)

Sichern Sie sich das limitierte Kunstwerk von Erwin Wurm!

Erwin Wurms „Auf einem Bein kann man nicht stehen“ gibt es exklusiv in der PLACE TO B Art Edition bei BILD als limitierten Aluminiumguss. Bei der PLACE TO BE Art Edition handelt es sich um eine kommerzielle Kooperation von BILD und der Galerie Geuer & Geuer Art. Die Skulptur ist 34 cm hoch, 8 cm breit und 6 cm tief, hat eine Auflage von 35 nummerierten und signierten Exemplaren und kostet 9.900 EUR inkl. 19% MwSt. und Versand innerhalb Deutschlands. Bestellungen werden ausschließlich über die Galerie Geuer & Geuer Art entgegengenommen. Es zählt die Reihenfolge der Bestellung.

© Daniel Biskup

In Kooperation mit: